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Update 08.05.2020

Liebe Asphalt-Freunde,
Unser Shutdown ist vorbei. Manche unserer VerkäuferInnen stehen wieder an ihren Verkaufsplätzen mit einer leicht erweiterten Mai-Ausgabe. Ich hoffe Sie gefällt Ihnen gut. Damit Sie im laufenden Monat auch weiterhin mit den neuesten Nachrichten aus, für und über die Szene versorgt bleiben, hier unser aktuelles Update.

Bleiben Sie uns gewogen.
 
Ihr  






Volker Macke
Redaktionsleiter


Asphalt für die nächsten drei Monate frei Haus. Weil Corona-Zeit ist. Und deshalb für manche Menschen der Kauf eines Heftes auf der Straße schwierig oder unmöglich ist.
Bestellen Sie für 12 Euro unser Solidaritäts-Abo im Postversand oder als pdf-Datei über vertrieb@asphalt-magazin.de oder per Telefon 0511 – 301269-20. Normalerweise finden Sie Asphalt nur auf der Straße. Weil es ein Augenhöheprojekt ist. Menschen der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen sollen sich begegnen, voneinander erfahren. In Corona-Zeiten aber ist alles anders. Nicht jeder und jede VerkäuferIn kann schon wieder auf der Straße verkaufen. Und auch so manche StammkundInnen können oder wollen vielleicht noch nicht so oft und gern aus dem Haus wie sonst. Daher bietet Asphalt in dieser Zeit die Möglichkeit zum Abo. Mai bis Juli oder Juni bis August. Auch als Geschenk geeignet. Machen Sie davon bestenfalls regen Gebrauch.



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First Housing-First 

Grundsteinlegung für Hannovers erstes offizielles Housing-First-Projekt: Kein Behelfsplatz, keine Notunterkunft, kein Wohnheim, „Ein Zuhause“ heißt das Projekt, das heute manifest auf den Weg gebracht wurde: 15 Wohnungen für Obdachlose, dauerhaft. Im Beisein von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Sozialdezernentin der Region Andrea Hanke (li.) sowie Architekten, Baufirma und Spendern hat Stiftungsgeschäftsführer Andreas Sonnenberg (re.) heute in Hannover-Vahrenwald feierlich den Grundstein gelegt. In den Grundstein eingemauert wurden der den Weg freimachende Ratsbeschluss, Pläne, Zollstock, gute Wünsche und eine Asphalt-Zeitung. „Mit dem Bau dieser Wohnungen gelingt ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur in Hannover“, lobt OB Onay das Projekt, für das die Stadt den Baugrund in Erbpacht zur Verfügung gestellt hatte. „Dieses Konzept zum Abbau der Wohnungslosigkeit setzt hier punktgenau an, denn es kombiniert zwei wichtige Bereiche – Wohnen und individuelle Betreuung.“ Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung von Land, Stadt und Region, der Eigenanteil der Stiftung beträgt 400.000 Euro, weitgehend realisiert über Spenden. Davon rund 30 Prozent kommen von der Marktkirchengemeinde. „Nicht aus Kirchensteuern sondern aus Erberlösen“, betonte Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann. „In der Corona-Pandemie wird sichtbar, dass die Armen in Deutschland und weltweit am meisten leiden, Wohnungslose können ja gar nicht zuhause bleiben“, so die Pastorin weiter. Für Regions-Sozialdezernentin Hanke könne dieses erste Projekt nur ein erster Schritt sein, die „Basis, um wieder Fuß zu fassen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.“ Mehrere Hundert leben aktuell in Hannover auf der Straße, einige Tausend sind in Unterkünften, Notschlafstellen oder ‚bei Bekannten‘ untergebracht. Das Haus soll laut Professor Eckart Güldenberg, Vorsitzender der Stiftung „Ein Zuhause“, im kommenden Herbst bezugsfertig sein. Gebaut wird es von der Firma Gundlach, entworfen wurde es vom Büro Mosaik. Es kostet rund zwei Millionen Euro, die Mieterbegleitung jährlich rund 102.000 Euro. Das Projekt wird schon in der Planungsphase wissenschaftlich begleitet. MAC
Foto: V. Macke  



Keine Chance für Little Homes

Die AfD-Fraktion ist im Bauausschuss des Rates von Hannover mit einem Vorstoß gescheitert, die rollenden Verschläge „Little Homes“ auf öffentlichen Plätzen und auf Parkflächen zu dulden. Ein entsprechender Antrag, die Sondernutzungssatzung der Stadt entsprechend zu ändern, fand keine Mehrheit. Die Begründung der AfD, dass es sich bei den rollenden Bretterhäuschen  (im Foto im Bau durch Ehrenamtliche) um zumindest rudimentäre Privatsphäre und Eigenverantwortung“ handele, wird zwar von vielen Ratsfraktionen geteilt, gleichwohl versagten diese mit unterschiedlichen Begründungen die Zustimmung zum Antrag. Der ebenfalls oppositionellen Linken ging der Antrag icht weit genug, die im Rat mitregierenden Grünen lehnten ab, weil Einzelfallentscheidungen sinnvoller seien. MAC
Foto: V. Macke 





 

 

 

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